Wenn in Presse und Medien von den Finanzmärkten gesprochen wird, so ist damit unter anderem auch die Börse gemeint. Unter dem Begriff Finanzmarkt kann sich der Leser vielfach nicht so recht vorstellen, was damit konkret gemeint ist und was sich dort tagtäglich abspielt. Und doch sind die Ereignisse so wichtig, dass sie stündlich über den Ticker der Presseagenburen gemeldet werden.
Die Börse ist ein Handelsplatz. Hier wird gehandelt, also gekauft und verkauft. Die Aktienbörse ist auch deswegen am bekanntesten, weil viele Privatleute Aktien von Unternehmen besitzen, die an der Börse notiert sind, und deren Aktienwert vom jeweiligen Börsenkurs beeinflusst wird. Daneben gibt es noch Warenbörsen, Terminbörsen, Wertpapierbörsen oder Devisenbörsen.
Im Grunde genommen gibt es in jedem Land eine oder mehrere Börsen, an denen gehandelt wird. In Deutschland ist die Frankfurter Wertpapierbörse die wichtigste ihrer Art. Darüber hinaus wird noch an den regionalen Börsen in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart mit Wertpapieren gehandelt.
Die international bekanntesten und einflussreichsten Börsenplätze sind in New York City, in London, in Tokio und eben in Frankfurt die Wertpapierbörse. Die Börsenarten sind weltweit sehr unterschiedlich und diversifiziert. Im Grunde genommen gibt es nichts, was nicht an irgendeiner Börse gehandelt wird. Bis hin zu Strom an der Strombörse, oder Weizen an der Weizenbörse.
Die klassische Börsenform ist die Präsenzbörse, also der Parketthandel. Die Börsenmakler sitzen sich gegenüber und verhandeln. Weltweit wird nahezu ausschließlich an der Computerbörse gehandelt. Das Computersystem errechnet die Börsenkurse und erledigt den Börsenhandel. Das sind die bekannten Bilder aus TV und Internet, wenn von der Frankfurter Börse berichtet wird. Die Börsenmakler sitzen an ihrem Terminal und beobachten die Börsenentwicklung am Bildschirm.

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